Unter Maurischer Herrschaft
Die neuen Machthaber zeigten sich zunächst tolerant. Juden und Christen durften ihre eigenen religiösen Riten weiterführen. Zur Blütezeit des Kalifats von Córdoba wurden die Segnungen des Weingenusses selbst von arabischen Dichtern besungen. Mit dem sich verändernden Machtgefüge auf dem afrikanischen Kontinent drangen mit den Almoraviden und Almohaden aber strenggläubige, radikalislamische Stämme nach Iberien ein. Überall im Süden der Halbinsel, ob in Andalusien, dem Alentejo, oder in Al Grab Al Andalus, der heutigen Algarve, ging der Rebanbau drastisch zurück. Die Produktion und der Handel mit Wein wurden unter Strafe gestellt.